Gray wurde von Ancsa aus einer überfüllten Tötungsstation gerettet. Niemand hatte nach Gray gesucht und niemand wollte ihn zu sich nehmen. So vergingen Wochen und Monate, denn solange Plätze frei sind, wird in dieser Einrichtung zum Glück nicht getötet. Als die zugelassene Zahl an Hunden überschritten war, bat man Ancsa, ob sie Gray helfen würde.
Gray war extrem ängstlich und verunsichert. Es gelang Ancsa einen Platz in einer Pension für ihn zu finden. Dort wurde mit ihm gearbeitet und er fasste nach und nach wieder Vertrauen zu Menschen.
Im Tierheim zeigt sich Gray freundlich, aber anfangs zurückhaltend gegenüber Fremden. Sicher wird er in seinem Leben nicht nur Positives erlebt haben.
Mit anderen Hunden versteht der Gray sich in der Regel sehr gut.
Wir wünschen uns für Gray hundeerfahrene, geduldige Menschen, die Gray die Zeit geben, die er braucht, um Vertrauen zu fassen, nach dem Motto, „alles kann – nichts muss“.
Da wir nicht wissen, wie Gray vorher gelebt hat und was er in seinem bisherigen Leben kennengelernt hat, sollte sein neues Zuhause wenig turbulent und gerne ländlich gelegen sein. Ein sicher eingezäunter Garten, in dem Gray sich in der ersten Zeit, wenn alles noch unheimlich ist, auch lösen darf, wäre super.