Piri verdankt ihr Leben einem glücklichen Zufall: Eine Tierfreundin in Ungarn hörte am Rand eines Dorfes ein leises Wimmern und entdeckte schließlich vier wenige Wochen alte Welpen – darunter Piri. Die Kleinen waren bei den extremen Temperaturen in akuter Gefahr. Ancsa nahm sich ihrer an und organisierte eine Pflegestelle, auf der Piri seitdem liebevoll versorgt wird.
Piri hat sich in den vergangenen Wochen gut entwickelt und blieb glücklicherweise von Infektionskrankheiten verschont. Sie zeigt sich aktiv, fröhlich und neugierig. Gemeinsam mit ihren Schwestern erkundet sie den Auslauf, reagiert auf neue Eindrücke meist unerschrocken und mit aufmerksamem Interesse. Neue Spielsachen werden begeistert untersucht und im Spiel mit den Geschwistern ausprobiert.
Auf der Pflegestelle leben die Welpen im Zwinger, wodurch Piri bislang nur wenige Umweltreize kennenlernen konnte. Im neuen Zuhause wird vieles neu und manches ungewohnt sein. Daher sollte ihr Umfeld eher ruhig sein, und Piri sollte schrittweise und behutsam an neue Situationen herangeführt werden, um sie nicht zu überfordern.
Ein Garten, in dem Piri sich anfangs lösen und von dem aus sie ihre neue Umgebung nach und nach erkunden kann, wäre sehr hilfreich. Ein souveräner Ersthund, an dem sie sich orientieren kann, würde ihr die Eingewöhnung zusätzlich erleichtern.
Da Piri bisher keinen Kontakt zu Kindern hatte, sollten diese – falls vorhanden – bereits älter sein und einen verständnisvollen Umgang mit jungen Hunden mitbringen.
Piri ist ein Terriermix und wird später eine gute Portion Bewegungsfreude mitbringen. Sie sucht daher ein aktives Zuhause, in dem sie körperlich wie geistig ausgelastet wird und gemeinsam mit ihren Menschen die Welt entdecken darf.


