Tinka und ihre drei Geschwister wurden im Alter von nur wenigen Wochen von ihrem ehemaligen Besitzer zu Ancsa in das Tierheim gebracht. Die kleinen Entdecker wurden immer mobiler und hatten sich bei ihren Erkundungstouren selbst, sowie den Straßenverkehr in Gefahr gebracht. Das Veterinäramt in Gyula forderte den Besitzer daraufhin ultimativ auf, entweder sofort einen sicheren Zaun zu bauen oder die Welpen abzugeben. Da das Geld für den Zaun fehlte, wandte er sich an Ancsa – die zum Glück noch einen Platz für die süße Rasselbande schaffen konnte.
Tinkas Mama ist ein Dackel-Mix, während der Vater unbekannt bleibt. Derzeit sind Tinka und ihre Geschwister in einem Innenzwinger der Quarantänestation untergebracht, wo sie vor Kälte und vor allem vor Infektionen geschützt sind. Die Kleinen sind neugierig, verspielt und jedes Mal überglücklich, wenn Ancsa nach dem Rechten sieht. Aufgeregt wuseln sie dann durcheinander, stets in freudiger Erwartung auf etwas Abwechslung. Jede Fütterung, neues Spielzeug oder das Reinigen des Kennels sind willkommene Highlights in ihrem tristen Tierheimalltag. Neue Spielsachen werden sofort akribisch untersucht, bis nach kurzer Zeit ein fröhliches Toben beginnt.
Es dauert zwar noch ein kleines bisschen, bis Tinka ihre Köfferchen packen darf, aber sich schon jetzt in sie zu verlieben, ist natürlich ausdrücklich erlaubt! Da Tinka bisher kaum etwas kennenlernen konnte und auch das Tierheim nur wenige Alltagsreize bietet, sucht sie hundeerfahrene Menschen. Gefragt sind geduldige Zweibeiner mit viel Einfühlungsvermögen, die ihr all die Dinge zeigen, die sie bisher verpasst hat. Am Anfang wird fast alles neu und sicherlich auch ein wenig unheimlich für sie sein. Umso wichtiger ist es, dass sie sich vertrauensvoll an ihren Menschen orientieren kann. Ein souveräner Ersthund an ihrer Seite würde Tinka den Start in ihr neues Leben gewiss deutlich erleichtern. Ihr künftiges Zuhause sollte in einer ruhigen Gegend liegen – gerne mit einem Garten, in dem sich Tinka in den ersten Wochen, wenn ihr noch alles fremd ist, ganz in Ruhe eingewöhnen und lösen kann.



