Coco und ihre drei Schwestern wurden von einer Tierfreundin in Ungarn entdeckt. Sie Hatte am Rand eines Dorfes ein leises Wimmern wahrgenommen und sich die Zeit genommen, diesem nachzugehen. Sie fand vier wenige Wochen alte Welpen, die bei den herrschenden extremen Temperaturen herzlos ausgesetzt worden waren. Ancsa nahm die Hundekinder in ihre Obhut und organisierte für sie eine Pflegestelle. Trotz der in der Region vermehrt auftretenden Infektionskrankheit Parvovirose blieben alle vier Welpen gesund und entwickelten sich sehr gut.
Coco zeigt ein welpentypisches Verhalten: Sie ist lebhaft, fröhlich und verspielt. Gemeinsam mit ihren Geschwistern saust sie durch den Auslauf und erkundet neue Reize unterschrocken und mit großem Interesse. Unbekannte Dinge werden aufmerksam untersucht und dabei ist sie meist ganz vorne dabei. Coco fordert ihre Geschwister häufig zum Spielen auf, setzt sich durch und beansprucht Spielsachen gerne einmal für sich.
Auf der Pflegestelle leben die Welpen im Zwinger, wodurch Coco bislang nur begrenzte Umweltreize kennengelernt hat. Im neuen Zuhause wird vieles neu und manches vielleicht auch unheimlich sein. Daher sollte Coco behutsam und wohldosiert an neue Eindrücke herangeführt werden, um eine Überforderung zu vermeiden.
Ein Garten, in dem Coco sich anfangs lösen und von dem aus sie ihre Umgebung schrittweise erkunden kann, wäre von Vorteil. Ein souveräner Hundekumpel, an dem sie sich orientieren kann, würde ihr die Eingewöhnung sicherlich erleichtern.
Da Coco bisher keinen Kontakt zu Kindern hatte, sollten diese – falls vorhanden – bereits älter sein und einen einfühlsamen Umgang mit jungen Hunden beherrschen.
Als Terriermischling bringt Coco eine ausgeprägte Bewegungsfreude mit. Coco zeigt sich momentan taff und unerschrocken wird später wahrscheinlich viel Freude an gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Menschen haben.


