Danny – Zuhause gefunden

Danny hat seine Menschen gefunden.

Danny lebt dem 20.8. auf einer Pflegestelle in Wuppertal. Von der Angst vor Männern, die er im Tierheim zeigte, ist nicht mehr viel zu sehen. Vermutlich kamen im Tierheim mehrere Trigger zusammen, die ihn an sein erlebtes  Trauma erinnerten. In den ersten Tagen fiel es Danny schwer, die Ruhe auszuhalten und es gelang ihm kaum, zu entspannen. Er suchte fortwährend die Nähe und Aufmerksamkeit der anderen Hunde oder der Menschen, war sehr bewegungsaktiv und zeigte Übersprungshandlungen. Durch die Hilfe von Pflegefrauchen und verordneter Ruhe, gelingt ihm das Entspannen jetzt schon ganz gut. Nach Spaziergängen wird geruht und auch die Nächte schläft er brav durch. Danny läuft schon ordentlich an der Leine und erste Spaziergänge hat er recht souverän gemeistert. Andere Hunde findet Danny sehr interessant und möchte jeden überschwänglich begrüßen. Dabei tritt er mitunter recht ungestüm und distanzlos auf, was ihm schon die ein oder andere Ansage seines Hundekumpels eingebracht hat. Danny ist ein freundlicher, toller Junghund, der lernen möchte. Erste Kommandos nimmt er schon an und auch auf Korrektur reagiert er sehr schön. Wir suchen für Danny hundeerfahrene Menschen, die ihn mit Liebe und Konsequenz erziehen und souverän durch vielleicht ängstigende Situationen führen. Gerne kann dieser tolle Junghund nach Absprache auf seiner Pflegestelle besucht werden.

Update 20.10.20 Danny hat sich gut entwickelt und Vertrauen zu Ancsa aufgebaut. In ihrer Nähe fühlt er sich sicher und kann auch entspannend. Wenn ein anderer des Teams in den Zwinger geht, zeigt er noch deutliche Unsicherheit und weicht aus. Außerhalb seines Zwingers ist Danny nicht mehr so ängstlich, zeigt sich mitunter albern und verspielt.  Es wird sicher Zeit brauchen, bis Danny sein neues Leben genießen kann. Wir wissen nicht, was ihm widerfahren ist und welche Schlüsselreize ihn in Angst und Panik versetzen können. Klar ist, Danny hat Angst vor Männern. Daher suchen wir für ihn ein Traumzuhause, gerne ein Frauenhaushalt, mit Menschen, die ihm all die Zeit geben, die er braucht. Menschen, an denen er sich orientieren und anlehnen kann und die ihm zeigen, dass die Welt gar nicht so schlimm ist. Auch wenn Danny im Tierheim schon etwas aufgetaut ist, wird der Umzug in ein neues Zuhause, an einen Ort, wo alles fremd ist, ihn stark verunsichern. Dies müssen sich die neuen Besitzer bewusst sein. Damit Danny in den ersten Tagen nicht bedrängt werden muss, wird er nur in ein Zuhause mit sicher eingezäunten Garten vermittelt. Es kann sein, dass er die ersten Wochen nur einige Schritte in den Garten wagen wird und an ein spazieren gehen gar nicht zu denken ist. Eine vorhandene, souveräne Hündin würde Danny sicher eine große Hilfe bei der Eingewöhnung sein.

Danny wurde von Ancsa aus der Tötungsstation gerettet. Der Junghund war bereits von anderen Organisationen und Privatleuten reserviert worden, als sie aber sahen, wie verängstigt Danny war, haben sie ihn zurück gelassen. So hat Ancsa sich des traumatisierten Jungen angenommen und ihm erst einmal ganz viel Ruhe gegönnt. Am liebsten wäre Danny in den ersten Tagen in ein Mauseloch gekrochen und wir möchten uns gar nicht vorstellen, was dem Süßen widerfahren ist. Nach und nach, in kleinen Schritten fasste Danny Vertrauen, ließ erste Berührungen zu.  Eine gute Unterstützung gibt ihm Amy, die sich den Zwinger mit Danny teilt. Die Hündin liebt Menschen, springt fröhlich auf sie zu und bettelt um Liebe. Oftmals scheint es, als wolle sie Danny ermutigen, es auch einmal zu probieren. Danny macht täglich kleine Fortschritte und wir denken, dass er bald bereit ist, in eine eigene, liebevolle Familie zu ziehen. Ganz wichtig sind souveräne Menschen, die Danny Halt und Sicherheit vermitteln können. Die Erwartungen an Danny sollten gering sein, denn er wird in seinem bisherigen Leben nicht viel kennen gelernt haben. Daher suchen wir verständnisvolle Menschen, die dem Jungrüden die Zeit geben, die er braucht, um Vertrauen zu fassen und Ängste zu überwinden. Das Zuhause sollte eher ruhig sein, ein sicher eingezäunter Garten und ein souveräner Ersthund wären super. Wer zeigt Danni, wie schön das Leben sein kann?

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