Frank verstarb Ende August 25
Update 24. Juli 25 Franks Hodentumor hat sich in den letzten Wochen stark vergrößert und die Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Da er keine Schmerzen leiden soll, hat Ancsa die Operation gewagt. Unser Opi hat den Eingriff gut überstanden, ist zwar noch schwach, freut sich aber schon wieder über sein Futter.
Leider ist Frank in seinem Verhalten gegenüber Fremden weiterhin nicht sicher. Er lebt nun schon 7 Jahre im Tierheim, freut sich über Kontakt zu seinen Pflegern, über Streicheleinheiten und übers Fressen. Fremden gegenüber (neuen Mitarbeitern) verhält er sich zunächst eher distanziert, sucht aber nach einer Weile den Kontakt. In gewissen Situationen, die Auslöser sind nicht sicher auszumachen, geht er in den Freeze-Zustand und/oder reagiert ablehnend.
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Wir sind sehr traurig. Bei unserem letzten Besuch Anfang Mai haben wir Frank erneut im Tierheim besucht. Zwar buhlte er um Aufmerksamkeit und wollte gestreichelt werden, zeigte aber bei Körperkontakt unvermittelt und ohne Vorwarnung offen aggressive Verhaltensweisen. Natürlich stellen wir uns die Frage, ob er vielleicht Schmerzen hat oder ob es dem Stress des Tierheimalltags geschuldet ist. In jedem Fall werden wir Frank die nächste Zeit in seinem Verhalten genau beobachten. Zum jetzigen Zeitpunkt kommt eine Vermittlung leider nicht in Frage.
Update 11/2018
Der super freundliche Frank wurde von Ancsa aus der Tötung gerettet. Man fand zwar einen rumänischen Chip, aber leider war dieser nicht registriert. Frank ist nicht nur ein wunderschöner Vertreter seiner Art, er ist auch eine Seele von Hund. Überschwänglich begrüßt er jeden Menschen und freut sich, wenn man bei ihm am Zwinger verweilt. Im Freilauf kommt er herangesaust und bettelt um Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Dabei vergisst Frank manchmal, wie groß er ist und springt übermütig an einem hoch. Frank wird auf auf 5-6 Jahre geschätzt, auch wenn der Tierarzt in der Tötung Januar 2016 in den Pass geschrieben hat. Vermutlich wurde Frank im Zwinger oder an der Kette gehalten. Seine unteren Schneidezähne sind völlig runtergeschliffen. Dies geschieht entweder, wenn der Hund sein Futter vom Betonboden aufnehmen muss, oder durch beißen in Kette oder Gitterstäbe. Wir hoffen, dass unser gutmütiger Frank noch ein Herz für sich erobern und schon bald in Geborgenheit leben kann.







