Update April 26
Franzi hat sich an das Leben im Tierheim gewöhnt und Vertrauen in seine Bezugsperson aufgebaut. Als ich in den Zwinger kam, zog sich in eine Ecke zurück und beobachtete mich genau. Er wurde nicht laut oder panisch. Franzi wandt hin und wieder den Blick ab. Im Ganzen wirkte er entspannter und auch bei vorsichtiger Annäherung blieb er ruhig.
Franzi und vier weitere Hunde wurden vom Veterinäramt Gyula wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetzt beschlagnahmt. Die Tiere lebten auf einem vermüllten Grundstück, ohne Hütte, ohne menschliche Betreuung und regelmäßiges Futter.
Man spürt deutlich, dass Frani von Menschen nichts Gutes erwartet. Wir Fremde wurden von ihm massiv verbellt, in der Hoffnung, uns auf Abstand zu halten.
Als ich mit Ancsa in den Zwinger ging, erstarrte Franzi regelrecht und versuchte unsichtbar zu sein. Ancsa kann Franzi händeln, sie spricht mit ihm und streichelt ihn, um ihn zu zeigen, dass Hände auch angenehm sein können. Es bleibt abzuwarten, ob Franzi sich dem Menschen weiter öffnen kann.
Franzi teilt sich den Zwinger mit Piri.




