Kasimir und seine Geschwister hatten großes Glück, denn ihr Start ins Leben war alles andere als sicher. Ihre Mama brachte die Welpen in einem Gebüsch in einer ungarischen Siedlung zur Welt. Dort waren sie jedoch nicht geduldet, denn ein Nachbar fühlte sich durch die Hundefamilie gestört. Er drohte damit, den Hundefänger zu rufen, was für die Familie den Transport in eine Tötungsstation bedeutet hätte.
Dank tierlieber Anwohner wurde unsere Ancsa rechtzeitig informiert. Sie reagierte sofort und brachte die kleine Familie in Sicherheit. Auf einer Pflegestelle fanden Mutterhündin und die circa 10 Tage alten Welpen schließlich einen liebevollen, geschützten Ort. Kasimir machte uns in den ersten Tagen etwas Sorgen, da er einen leichten Husten hatte. Nach tierärztlicher Versorgung ging es ihm aber rasch besser.
Kasimir hat sich seitdem gut entwickelt. In Kürze wird auch für ihn das Impfprogramm beginnen, damit er gut geschützt in seine Zukunft starten kann. Kasimir hat eine Besonderheit. An seinen Hinterpfötchen hat er jeweils einen Ballen/ Zehe mehr.
Der kleine Rüde zeigt sich welpentypisch fröhlich, verspielt und neugierig. Gemeinsam mit seinen Geschwistern verbringt er die Tage mit Spielen, Kuscheln und Schlafen. Spannend ist es immer dann, wenn Pflegefrauchen kommt, denn dann gibt es etwas Schönes. Entweder Futter, neue Spielsachen oder Kuscheleinheiten. Und wenn sie nur kommt, um sauber zu machen, wird einfach der Schrubber oder das Hosenbein spielerisch angegriffen.
Für Kasimir wünschen wir uns ein liebevolles Zuhause, in dem er die Welt entdecken und behütet aufwachsen darf. Die Möglichkeiten auf einer Pflegestelle und später im Tierheim Umweltreize kennenzulernen sind leider begrenzt, sodass ihm viele Dinge noch fremd sein werden.
Deshalb sucht der kleine Mann Menschen mit Geduld, Verständnis und Freude daran, einem jungen Hund das Hunde-ABC beizubringen.






