Rex (2000) und seine vier Geschwister wurden im Alter von nur wenigen Wochen von ihrem ehemaligen Besitzer zu Ancsa ins Tierheim gebracht. Die Dackelmix-Welpen waren zunehmend mobil geworden und hatten auf ihren Erkundungstouren nicht nur sich selbst, sondern auch den Straßenverkehr in Gefahr gebracht. Das Veterinäramt in Gyula stellte den Besitzer daraufhin vor die Wahl: Entweder sofort einen schützenden Zaun bauen oder die Welpen abgeben. Da das nötige Geld für den Zaun fehlte, wandte er sich an Ancsa – die zum Glück noch ein freies Plätzchen für die fröhliche Rasselbande finden konnte.
Rex‘ Mama ist ein Dackel-Mix, der Papa bleibt unbekannt. Aktuell leben Rex und seine Geschwister in einem Innenzwinger der Quarantänestation, wo sie sicher vor der nächtlichen Kälte und vor allem vor gefährlichen Infektionen sind. Die Kleinen sind welpentypisch neugierig, verspielt und erfreut, wenn Ancsa nach ihnen sieht. Aufgeregt wuseln sie dann durcheinander, in freudiger Erwartung auf etwas Abwechslung. Jedes Füttern, ein neues Spielzeug oder das Saubermachen des Kennels sind eine willkommene Abwechslung in ihrem tristen Tierheimalltag. Neue Spielsachen werden sofort genau unter die Lupe genommen, und nach kurzer Zeit entbrennt ein fröhliches Toben.
Es dauert zwar noch ein wenig, bis Rex seine Köfferchen packen darf, aber sich schon jetzt in ihn zu verlieben, ist natürlich absolut erlaubt! Da Rex bisher noch nicht viel von der Welt sehen durfte und es auch im Tierheim kaum Alltagsreize gibt, sucht er hundeerfahrene Menschen. Sie sollten die nötige Geduld und viel Einfühlungsvermögen mitbringen, um ihm all die Dinge zu zeigen, die er noch nicht kennt. Am Anfang wird fast alles neu und sicher auch ein wenig unheimlich für ihn sein. Umso wichtiger ist es, dass er sich vertrauensvoll an seinen Menschen orientieren kann. Ein souveräner Ersthund würde Rex den Start in sein neues Leben gewiss sehr erleichtern. Sein zukünftiges Zuhause sollte in einer ruhigen Umgebung liegen – gerne mit einem Garten, in dem sich Rex in den ersten Wochen, wenn ihm noch alles fremd ist, erst einmal in Ruhe eingewöhnen und lösen kann.





