Seppi hatte keine schöne Welpenzeit. Zusammen mit seinen vier Geschwistern wurde er in krankem Zustand vom Besitzer in einer Tötungsstation abgegeben – für Tierarztkosten war kein Geld da. In dieser Einrichtung werden Hunde nur dann getötet, wenn alle Plätze belegt sind. Deshalb wandten sich die Betreiber an Ancsa, die sich bereiterklärte, die medizinische Versorgung zu finanzieren und die Welpen nach ihrer Genesung zu übernehmen.
Die fünf Hundekinder litten an Parvovirose, einer schweren und oft tödlichen Erkrankung. Trotz intensiver Behandlung überlebten nur zwei der Welpen – Seppi und seine Schwester Penny. Seppi hat geduldig die vielen Infusionen und Spritzen ertragen und wurde wieder ganz gesund.
Mittlerweile ist Seppi vollständig geimpft und durfte gemeinsam mit seiner Schwester ins Tierheim umziehen. Anfangs war alles neu und ein wenig beängstigend, doch inzwischen hat er Vertrauen zu seiner Bezugsperson gefasst.
Seppi hat bisher nur wenig kennengelernt. Im neuen Leben wird anfangs vieles unbekannt und manches auch ängstigend sein. Dann braucht Seppi Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln und ihn souverän führen. Wir wünschen uns für ihn ein Zuhause in einer eher ruhigen Wohnlage, gerne mit Garten, in dem er sich die erste Zeit lösen darf.
Kinder sollten, wenn, schon etwas älter sein und einfühlsam mit einem jungen, unsicheren Hund umgehen können. Durch die intensive Pflege während seiner Erkrankung ist Seppi Menschen gewohnt – anfangs zurückhaltend, aber freundlich und sehr zugewandt, sobald er Vertrauen gefasst hat.
Wer schenkt Seppi ein liebevolles Zuhause und zeigt ihm, wie schön das Leben sein kann?




