Tilda und ihr Bruder Titus wurden im Alter von wenigen Monaten vom Hundefänger aufgegriffen und landeten in einer Tötungsstation. Da niemand nach den beiden Welpen suchte oder sie adoptieren wollte, nahm Ancsa sie schließlich in ihr Tierheim auf, sobald dort ein Platz frei war.
Das ständige Gebell und die vielen neuen Eindrücke im Tierheim beeindrucken Tilda sichtlich. Sie ist eine eher schüchterne Junghündin, die auf neue Situationen verunsichert reagiert. Als Fotos gemacht wurden, drückte sie sich ganz fest an die Pflegerin oder versuchte, sich unter dem Handtuch zu verstecken.
Da Tilda bisher kaum etwas kennengelernt hat, werden viele Dinge im neuen Zuhause neu und manches auch beängstigend für sie sein. Für Tilda suchen wir deshalb Menschen, die sie ruhig und souverän durch neue Situationen begleiten. Wichtig ist dabei, sie wohldosiert und ohne Druck an neue Reize heranzuführen, um sie nicht zu überfordern. Ihr Zuhause sollte reizarm und eher ländlich gelegen sein, sehr gerne mit einem Garten, in dem sie sich in der ersten Zeit, wenn alles noch zu unheimlich ist, auch lösen darf.
Ein entspanntes Umfeld, ein geregelter Tagesablauf und verständnisvolle Menschen werden Tilda die Sicherheit geben, die sie braucht. Ein souveräner Ersthund, an dem sie sich orientieren kann, wäre für Tilda eine große Hilfe.
Wer hat die nötige Geduld, um Tilda Schritt für Schritt an ein ganz normales Hundeleben gewöhnlich zu machen?



