Yatho

Pflegestelle in D, Rüden

Update: Yatho durfte am 27.11.21 nach über drei Jahren das Tierheim verlassen und in die Hundepension Gut Haasbach nach Kürten reisen. Hier, in der liebevoll und familiär geführten Pension, darf Yatho das Alltagsleben kennenlernen.

Yatho hat die Fahrt erstaunlich cool gemeistert und gleich nach Ankunft vorsichtig sein neues Umfeld inspiziert. Im Haus ist er noch sehr zurückhaltend und beobachtet alles von seiner Decke aus. Hierhin zieht er sich auch zurück, wenn ihm etwas unheimlich ist. Yatho lässt sich aber schon anfassen und sucht auch hin und schon den Kontakt. Mit den anderen Hunden in der Pension versteht er sich sehr gut, egal ob klein oder groß, Rüde oder Hündin. An ihnen orientiert er sich und in der Gemeinschaft findet er auch den Mut, erste Erkundungsgänge im Haus zu unternehmen.

Spaziergänge weiß Yatho mehr und mehr zu genießen. Auch hier orientiert er sich stark an den anderen Hunden. Yatho ist interessiert, schnüffelt viel und löst sich auch schon außerhalb des Grundstücks.

Update: Auch wenn sich Yatho im ganzen positiv entwickelt hat, wird er noch immer von seinen Ängsten eingeholt und ist Fremden gegenüber anfangs sehr zurückhaltend. Der Umzug in ein neues Zuhause wird unter Umständen nochmals mit Rückschritten behaftet sein und daher wünschen wir uns für ihn hundeerfahrene Menschen, die ihn mit viel Liebe, Geduld und ohne große Erwartungen in sein neues Leben begleiten. Er braucht Sicherheit und Stabilität und sollte von seinen Menschen da abgeholt werden, wo er steht und die nötige Zeit bekommen, die er braucht, um Vertrauen zu fassen.  Das neue Zuhause sollte in einer eher ruhigen Umgebung liegen und über einen eingezäunter Garten verfügen, in dem Yatho sich die erste Zeit, vielleicht sogar Wochen oder Monate, lösen darf. Solange, bis er sich traut, die nähere Umgebung zu erkunden und sich draußen lösen kann. Kinder sollen nicht im neuen Zuhause sein.

Yatho wurde von Ancsa aus der überfüllten Tötung Battonya gerettet. Der süße Rüde war dort, zusammen mit drei anderen Hunden, von seinem herzlosen Besitzer entsorgt worden.  Yatho war durch den Aufenthalt in der Tötung schwer traumatisiert. Nach seiner Rettung war er starr vor Angst, erstarrte förmlich und wollte keinerlei Kontakt zu Menschen. Ein Anfassen war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Da dieser Zustand auch nach der Quarantänezeit, die er in einer Pension verbrachte, anhielt, wurde Yatho in ein Hundeinternat geschickt. Yatho hatte zwar die Tötungsstation überlebt, aber er sollte sein Leben wieder genießen lernen. Im Internat kümmerte sich ein Trainer intensiv um ihn, fütterte ihn Futter ausschließlich aus der Hand und zeigte Yatho mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, dass nicht alle Menschen Böses im Sinn haben. Sein Verhalten gegenüber den Tierheimmitarbeitern ist nun offener, mitunter sogar fröhlich. Manche Bewegungen lassen ihn noch erschrecken, dann macht er sich klein und zeigt Beschwichtigungsgesten. Neue Dinge verunsichern ihn, dann zieht er sich rasch in seine Hütte zurück.

Kontaktperson

Carola Horlemann
[email protected]

Tel: 0172 2728255

 

Selbstauskunft

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