Während ihr das lest, schwitzt ein Teil unseres Fellfreunde-Teams gerade in ungarischer Frühlingssonne und hat die Hände voller Fell.
Ulrike, Manuela und Sydney, ein Teil unserer ehrenamtlichen Vereinsmitglieder ist aktuell in Gyula, besucht das Tierheim unserer Partner vor Ort und schaut sich alle Hunde persönlich an. Kein Foto von zuhause aus, keine Ferndiagnose. Sondern hingehen, auf den Boden setzen, den Hund ankucken. So wie es sein sollte.
Was das Team Deutschland dort macht?
Die Aufgabe klingt simpel, ist es aber nicht: jeden einzelnen Hund im Blick nehmen. Wie ist sein Wesen? Wie reagiert er auf Menschen, auf Nähe, auf Stress? Welche Geschichte steckt hinter dem Blick?
Das Team verbringt Zeit mit den Tieren. Direkt im Zwinger, auf dem Boden, ohne Distanz. Sie machen Fotos, beobachten, notieren. Das ist die Grundlage für alles, was danach kommt: die Vermittlung, die Einschätzung, die Entscheidung, wer bereit ist für den Weg nach Deutschland.
Warum das wichtig ist?
Weil kein Formular und kein Foto das ersetzt, was passiert, wenn ein Mensch einfach daneben sitzt und wartet.
Ein Hund, der Angst hat, zeigt das in der direkten Begegnung anders als auf einem Bild. Ein Hund, der Potenzial hat, zeigt das manchmal erst nach zehn Minuten Geduld. Diese Einschätzungen, die unser Team gerade sammelt, fließen direkt in die nächste Vermittlungsrunde ein.
Danke
An alle, die diesen Einsatz möglich machen. Die Fahrt kostet Zeit und Kraft. Die Arbeit dort ist intensiv. Und trotzdem machen unsere Mitglieder das, weil sie wissen: es macht einen Unterschied, ob jemand hinschaut oder nicht.
Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald das Team zurück ist.





