Es ist einer dieser Gedanken, die harmlos klingen:
„Ich bin ja gleich wieder da.“
„Es sind nur ein paar Minuten.“
„Das Fenster ist doch einen Spalt offen.“
Doch genau diese wenigen Minuten können für einen Hund im Auto lebensgefährlich werden.
Ein Auto heizt sich schneller auf, als viele glauben. Und während wir Menschen noch denken, dass es draußen „gar nicht so heiß“ ist, kann es im Wageninneren für Hunde bereits kritisch werden.
Hunde können Hitze nicht so ausgleichen wie wir. Sie schwitzen nicht wie Menschen, sondern regulieren ihre Körpertemperatur vor allem über das Hecheln. In einem aufgeheizten Auto reicht das irgendwann nicht mehr aus.
Bitte lass deinen Hund bei Wärme niemals allein im Auto.
Nicht kurz.
Nicht im Schatten.
Nicht mit geöffnetem Fenster.
Nicht „nur eben schnell“.
Und wenn du einen Hund in einem überhitzten Auto siehst, schau nicht weg.
Versuche zuerst, den Halter schnell ausfindig zu machen. Lass ihn im Geschäft, auf dem Parkplatz oder in der Umgebung ausrufen.
Wenn der Hund stark hechelt, apathisch wirkt, taumelt, nicht reagiert oder sichtbar leidet, ruf sofort Hilfe.
110 oder 112.
Lieber einmal zu früh handeln als einmal zu spät.
Denn dieser Hund kann sich nicht selbst helfen.
Er ist darauf angewiesen, dass jemand hinsieht.
Liebe heißt nicht zurücklassen. Liebe heißt schützen.
Bitte teile diesen Beitrag, damit mehr Menschen verstehen, wie schnell ein Auto zur Hitzefalle werden kann.
Fellfreunde e.V.
Ein Herz für alle Felle.






