Er wurde einfach zurückgelassen

Groß. Schwarz. Und voller Liebe, für die sich noch niemand die Zeit genommen hat.

Irgendwo an einer ungarischen Landstraße. Kein Chip. Niemand, der nach ihm suchte. Ein großer, schwarzer Hund, der immer wieder über die Fahrbahn lief, als würde er auf jemanden warten, der nie kam.

Als Ancsa ihn schließlich fand, lag er ruhig im Gras.
Als hätte er sich damit abgefunden.

Nemo ist zwei Jahre jung. Über 60 cm groß. Schwarz. Alles, was die Vermittlungsstatistiken hart macht. Große schwarze Hunde warten länger. Viel länger. Das ist keine Meinung, das ist bittere Realität in der Tierschutzwelt.

Und es ist so ungerecht.

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Denn wer Nemo einmal begegnet, versteht sofort: Dieser Hund hat mehr Liebe zu geben, als in seinen großen schwarzen Körper hineinpasst. Er sucht die Nähe von Menschen mit einer Wärme, die einem den Atem verschlägt. Er freut sich. Aufrichtig. Vollständig. Mit dem ganzen Körper.
Manchmal vergisst er dabei, wie groß er eigentlich ist, und versucht sich einfach auf den Schoß zu quetschen.

Weil er dazugehören will. So sehr.

Wir denken, dass Nemo ganz bewusst in der Nähe des Tierheims ausgesetzt wurde. Er wartet. Nicht verzweifelt, nicht kaputt. Aber er wartet auf das, was ihm weggenommen wurde:
Ein Zuhause. Menschen, die bleiben.

Vielleicht bist du das? Vielleicht kennst du jemanden, der es sein könnte?

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Er sucht die Nähe von Menschen mit einer Wärme, die einem den Atem verschlägt. Und manchmal vergisst er dabei, wie groß er eigentlich ist, und versucht sich einfach auf den Schoß zu quetschen.

Fido, der Hund, den niemand gesucht hat, sucht jetzt dich.

Fido wurde herrenlos aufgegriffen, landete in einer überfüllten Tötungsstation, niemand suchte ihn und trotzdem läuft er jedem Fremden entgegen, wedelt, kuschelt sich auf den Schoß und bietet sein ganzes Herz an. Vielleicht bist du der Mensch, der endlich bleibt.

Futter, das Grenzen überwindet

Es gibt Momente, in denen eine Spende weit mehr bewirkt als das, was man sieht. Mehrere Tonnen hochwertiges Mera-Trockenfutter von Martin Markowsky, Geschäftsführer der gemeinnützigen Tierheim.de Tier-vermittlung und Spenden TH gGmbH sind auf dem Weg nach Gyula, weil Mitgefühl keine Grenzen kennt.