Gerettet. Aber noch nicht angekommen.
Daisy saß in einer Tötungsstation. Der Hundefänger hatte sie aufgegriffen und eingeliefert. Kein Mensch fragte nach ihr. Keine Familie wollte sie.
Und trotzdem wedelt diese Hündin heute mit dem Schwanz.
Ancsa hat Daisy gerettet. Jetzt lebt sie im Tierheim Gyula, wartet, spielt, hofft. Und wer sie dort beobachtet, versteht nicht, wie ein Hund wie sie überhaupt auf einer Tötungsstation landen konnte.
Daisy ist kein gebrochener Hund. Sie ist lebensfroh. Aufgeschlossen. Sie tobt mit anderen Hunden, egal ob Rüde oder Hündin, sucht aktiv die Nähe von Menschen, schaut dir in die Augen als würde sie fragen: Bist du es?
Sie nimmt Streicheleinheiten dankbar an. Dieses Wort, dankbar, trifft es genau. Als hätte sie verstanden, was ihr fast passiert wäre.
Vom Typ her erinnert Daisy an einen Border Collie. Das bedeutet: Sie ist klug, lernfreudig, will gefordert werden, mit dem Kopf und mit dem Körper. Suchspiele, kleine Trainingsmomente, gemeinsame Aktivitäten, das wäre ihr Ding.
Kein Sofahund, der nur liegt. Aber auch kein unruhiger Geist, der überfordert. Ein Hund, der mitmachen will.
Was sie braucht, ist kein perfektes Zuhause. Sie braucht klare, liebevolle Führung. Verlässliche Strukturen. Menschen, die ihr Schritt für Schritt zeigen: Hier bist du sicher. Hier bleibst du.
Daisy ist im Januar 2025 geboren, 45 cm Schulterhöhe, nicht kastriert.
Sie ist negativ getestet auf Herzwurm, Ehrlichiose, Anaplasmose und Borreliose.
Sie wartet seit Februar 2026.
Wenn du glaubst, Daisys Mensch zu sein, fülle die Selbstauskunft aus!
Niemand hat sie gesucht. Vielleicht bist du derjenige, der das ändert.






